EUROPEP-Studie

Europäische Gemeinschaftsstudie zur Evaluation von Patientenbedürfnissen
Patientenbedürfnissen
( (Dipl.-Psych. E. Andres, Dr. O. Bahrs, Dipl.-Biol. A. Klingenberg, Dr. med. Dipl.-Sozialwirt J. Szecsenyi)

Im Rahmen einer europäischen Gemeinschaftsstudie wurde seit dem Frühjahr 1994 gemeinsam mit Patienten ein Fragebogen entwickelt, der eine Erhebung dessen erlaubt, was Patienten von ihrem Hausarzt erwarten. In der auf drei Jahre angelegten Studie wurden parallel über 500 allgemeinärztliche Praxen in Dänemark, England, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Schweden sowie der Bundesrepublik Deutschland einbezogen. Die Ergebnisse geben auch Aufschluss über den Einfluss des Gesundheitssystems auf die Erwartungen der Patienten und können zum Beispiel in der Aus-, Weiter- und Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte sowie bei Planungen im Gesundheitswesen berücksichtigt werden. Im ersten Projektjahr wurden die prioritären Patientenbedürfnisse exploriert, darauf aufbauend im Folgejahr der Fragebogen entwickelt und validiert, der schließlich 1998 in insgesamt 15 Ländern für die vergleichende Evaluation eingesetzt wurde. Die Ergebnisse wurden im Oktober 1998 im Rahmen einer internationalen Konferenz in Kopenhagen vorgestellt.

Die europäische 'task force' wurde von Prof. R. Grol (Universität Nijmwegen, NL) koordiniert, Sprecher der deutschen Gruppe ist Prof. Dr. Joachim Szecsenyi (AQUA Göttingen). Die deutsche Teilstudie wurde von der GeMeKo in Zusammenarbeit mit AQUA, dem Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, in Göttingen durchgeführt.

Die Europäische Gemeinschaftsstudie ist

  • patientenzentriert
  • hausarztbezogen
  • praxisorientiert
  • systematisch und
  • international.

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